30 Juli 2025

Route nach Frankreich planen

Route nach Frankreich planen 

Haben Sie ein Ferienhaus in Frankreich gebucht? Dann beginnt das Urlaubsgefühl schon bei der Planung Ihrer Route. Vor allem, wenn Sie mit dem Auto anreisen, lohnt es sich, über die cleverste Art zu reisen nachzudenken. Möchten Sie die schnellste Route über die mautpflichtigen Autobahnen nehmen oder lieber eine entspannte Route mit schönen Zwischenstopps? Wie umgehen Sie schwarze Samstage und welche Alternativen gibt es zu endlosen Staus rund um Lyon? In diesem Blog nehmen wir Sie Schritt für Schritt mit. Von der Karte bis zum Koffer. Denn eine gute Route ist mehr als eine Linie auf der Karte, sie ist der Beginn Ihres Urlaubs.

Beginnen Sie am Zielort

Es mag logisch klingen, aber legen Sie zunächst genau fest, wohin Sie fahren möchten. Frankreich ist groß, und es macht einen großen Unterschied, ob Sie in der Bretagne, in der Dordogne oder an der Côte d'Azur übernachten. Anhand Ihres Zielortes können Sie eine Route planen, die Ihren Wünschen am besten entspricht: schnell, ruhig, touristisch oder eher vermeidend. Haben Sie noch kein genaues Reiseziel ausgewählt? Dann lassen Sie sich von dem aktuellen Angebot an Ferienhäusern in Frankreich inspirieren. Manchmal findet man dort genau den Ort, der nicht nur wunderschön, sondern auch gut erreichbar ist.

Mautstraßen oder Nebenstraßen?

Die meisten Menschen entscheiden sich automatisch für die mautpflichtigen Straßen. Das ist nicht verwunderlich, denn es ist der schnellste Weg, um große Entfernungen zurückzulegen. Denken Sie beispielsweise an die A1, A6 und A7, auch bekannt als Autoroute du Soleil. Aber das hat seinen Preis: Für eine Fahrt von den Niederlanden nach Südfrankreich müssen Sie mit etwa 50 bis 100 Euro Mautgebühren rechnen (und dabei ist das Benzin noch nicht einmal mitgerechnet). Sie können sich natürlich auch für die Nebenstraßen entscheiden: die „routes nationales” und „départementales”. Diese kosten mehr Zeit, führen Sie aber durch verschlafene Dörfer, vorbei an lokalen Bäckereien und unerwarteten Ausblicken. Perfekt, wenn Sie etwas mehr Zeit haben oder wenn Sie das Autofahren zu einem Teil Ihres Urlaubs machen möchten. Einen praktischen Vergleich zwischen beiden Optionen finden Sie auch in unserem Blog über die gute Vorbereitung auf die Reise nach Frankreich.

Clever navigieren: Tools & Apps

Google Maps ist der Klassiker unter den Navigations-Apps, aber es gibt auch andere Tools, die für Autofahrer in Frankreich nützlich sind. ViaMichelin zeigt beispielsweise nicht nur die Route, sondern auch Maut- und Kraftstoffkosten an. Waze hilft Ihnen mit Live-Verkehrsdaten anderer Nutzer, Staus zu vermeiden. Praktische Extras:

  • Laden Sie Ihre Route offline herunter (für den Fall, dass Sie keinen Empfang haben)
  • Speichern Sie Ihr Ziel in den Favoriten
  • Planen Sie Ihre Tankstopps clever (Tankstellen an Supermärkten sind viel günstiger als Tankstellen an der Autobahn)

Achten Sie darauf, dass Ihre Handyhalterung sicher an der Windschutzscheibe befestigt ist, und nehmen Sie zur Sicherheit auch eine altmodische Karte mit. Man weiß ja nie.

Vermeiden Sie schwarze Samstage

Möchten Sie ohne Stau in den Süden fahren? Dann vermeiden Sie die berüchtigten schwarzen Samstage: Ende Juli und Anfang August, wenn ganz Frankreich gleichzeitig in den Urlaub zu fahren scheint. Die Autobahnen sind dann überfüllt, insbesondere rund um Paris, Lyon und Orange.

Was besser funktioniert:

  • Fahren Sie sonntags oder unter der Woche los.
  • Starten Sie früh (denken Sie daran: um 4 Uhr morgens losfahren).
  • Übernachten Sie auf halber Strecke, zum Beispiel in Burgund, Champagne oder den Vogesen.

Eine gut geplante Übernachtung teilt die Reise in zwei ruhige Abschnitte. Außerdem gibt es unterwegs viele schöne Orte zu entdecken.

Zwischenstopps machen Ihre Reise angenehmer

Langes Fahren ist anstrengend, vor allem mit Kindern auf dem Rücksitz. Legen Sie daher ausreichend Pausen ein. Nicht nur an Tankstellen, sondern auch in schönen Orten entlang der Strecke. Viele Dörfer haben einen Dorfplatz mit einem Brunnen, eine Boulangerie für frisches Baguette und eine Terrasse unter einer Platane. Machen Sie die Fahrt selbst zu einem Erlebnis: Wählen Sie einen reizvollen Umweg, essen Sie in einem Dorf zu Mittag oder besuchen Sie unterwegs einen Winzer. Manchmal entdeckt man so ganz unerwartet die schönsten Erinnerungen, noch bevor man sein Ziel erreicht hat.

Sind Sie noch auf der Suche nach einem günstigen Ort, um die Reise zu beginnen oder zu beenden? Dann schauen Sie sich unsere Angebote an. Vielleicht ist ja ein idealer Zwischenstopp dabei!

Last-Minute-Abreise? Bleiben Sie flexibel

Manchmal entscheidet man sich spontan: Wir fahren! Oder Ihre Pläne ändern sich in letzter Minute. Kein Stress: Auch dann können Sie noch eine gute Route planen. Lassen Sie sich von der Verkehrslage leiten, wählen Sie eine Übernachtungsmöglichkeit auf der Strecke und schauen Sie auf Google Maps oder ANWB Verkeer, wo weniger Verkehr ist. Auch ohne straffen Zeitplan können Sie mit ein wenig Improvisation gut losfahren. Und mit dieser aktuellen Übersicht über Last-Minute-Angebote finden Sie manchmal ein Ferienhaus, das schon morgen verfügbar ist und auf einer Route liegt, die Sie ohne Stau erreichen.

Häufig gestellte Fragen zu Routen nach Frankreich

Was ist die schnellste Route nach Südfrankreich?

Meistens über die A1 > A6 > A7. Dies ist die klassische „Route du Soleil”. Rechnen Sie jedoch mit Mautgebühren und Staus, insbesondere im Sommer.

Wie vermeide ich Staus auf dem Weg nach Frankreich?

Vermeiden Sie schwarze Samstage, fahren Sie früh oder nachts und nutzen Sie Live-Verkehrs-Apps wie Waze. Eine Übernachtung auf halber Strecke ist ebenfalls hilfreich.

Gibt es Umweltzonen auf der Strecke?

Ja, vor allem in der Umgebung von Städten wie Paris, Lyon und Grenoble. Besorgen Sie sich eine Crit’Air-Plakette, wenn Sie in diese Gegend kommen.

Was ist günstiger: mautpflichtige Straßen oder Nebenstraßen?

Nebenstraßen sind oft günstiger, aber zeitaufwändiger. Mautstraßen sind schneller, aber Sie zahlen Maut (und oft auch mehr Kraftstoff aufgrund der höheren Geschwindigkeit).

Wo kann ich einen Zwischenstopp einplanen?

In Regionen wie den Vogesen, Burgund oder Jura. Wählen Sie einen Ort, der ungefähr auf halber Strecke liegt und etwas zu bieten hat. Ruhe, Natur oder gutes Essen.

Eine gute Reise beginnt mit einer cleveren Routenplanung

Eine gute Routenplanung ist mehr als nur „ins Auto steigen“. Sie macht Ihren Urlaub reibungsloser, angenehmer und oft auch schneller. Mit der richtigen Vorbereitung genießen Sie schon die Reise selbst. Informieren Sie sich über das Wetter, vermeiden Sie schwarze Samstage, packen Sie Snacks ein, planen Sie Ihre Zwischenstopps und wählen Sie eine Route, die Ihrem Tempo entspricht!