3 Juni 2025
Gut vorbereitet auf dem Weg nach Frankreich
Ein Urlaub in Frankreich klingt nach Sonne, Wein, Baguette und Lavendel. Aber bevor Sie mit einem Lächeln über die Route du Soleil brausen, sollten Sie sich Gedanken über die Vorbereitung machen. Denn seien wir ehrlich: Nichts ist so ärgerlich wie eine Panne unterwegs, vergessene Dokumente oder Staus am schwarzen Samstag.
Eine gute Vorbereitung macht den Unterschied. In diesem Blog nehmen wir Sie Schritt für Schritt mit. Damit Sie wirklich entspannt ankommen.
Beginnen Sie mit den Grundlagen: Was muss im Auto mitgenommen werden?
Frankreich schreibt für jedes Auto eine Reihe von Dingen vor. Denken Sie an Sicherheit, Sichtbarkeit und ... Überraschungen:
- Warndreieck
- Sicherheitswesten für alle Insassen (in Reichweite!)
- Alkoholtester (auch wenn die Strafe bei Nichtvorhandensein ausgesetzt wurde, lautet die Empfehlung weiterhin: Nehmen Sie ihn mit)
- Reflektierende Aufkleber, wenn Ihre Ladung (z. B. ein Fahrradträger) die Beleuchtung oder das Nummernschild teilweise verdeckt
- Reserverad oder Reparaturset
Außerdem ist es ratsam, Ihr Navigationsgerät, Sonnenbrillen, Wasser und Snacks nicht ganz unten im Kofferraum zu verstauen. Und: Achten Sie darauf, dass Ihre Scheinwerfer richtig eingestellt sind, insbesondere bei einem Rechtslenker. Fahren Sie mit einem Wohnwagen oder Wohnmobil? Dann überprüfen Sie vorab das zulässige Gesamtgewicht und die richtigen Spiegel. Nichts ist ärgerlicher als eine Geldstrafe auf einem Parkplatz in Lyon.
Mautstraßen: etwas teuer, aber meist die schnellste Route
In Frankreich musst du auf den meisten Autobahnen Maut zahlen. Das geht mit deiner Kreditkarte, bar (was aber immer seltener wird) oder über eine Mautplakette (Télépéage). Besonders in der Hochsaison ist so eine Plakette super: Du fährst einfach an den „T“-Spuren vorbei.
Sie können übrigens auch ohne Mautstraßen reisen. Über die Routes nationales. Das dauert zwar länger, aber Sie fahren durch französische Dörfer mit Trödelmärkten und Bäckereien, wo man Sie noch mit „Bonjour” begrüßt.
In unserem Blog über mautpflichtige Straßen und Mautvignetten in Frankreich erfahren Sie alles darüber: Kosten, Badges, Tipps und Fallstricke.
Umweltzonen & Crit'Air: nur wenn Sie in die Stadt wollen
In immer mehr Städten Frankreichs gibt es Umweltzonen. Um dort fahren zu dürfen, benötigen Sie eine Crit'Air-Vignette. Dieser Aufkleber ist an die Emissionen Ihres Autos gekoppelt und muss im Voraus online beantragt werden.
Aber: Fahren Sie hauptsächlich zu Ihrem Ferienhaus auf dem Land, zum Beispiel in Richerenches oder Mazan? Dann brauchen Sie sich in der Regel keine Sorgen zu machen. Die Umweltzonen befinden sich hauptsächlich um Paris, Lyon und Grenoble.
Möchten Sie auf Nummer sicher gehen? Kleben Sie die Plakette einfach auf Ihre Windschutzscheibe. Das kostet Sie ein paar Euro, erspart Ihnen aber Bußgelder.
Schwarze Samstage sind wirklich eine Sache
Es gibt sie: Samstage, an denen ganz Frankreich still zu stehen scheint. Vor allem Ende Juli und Anfang August färben sich die Straßen auf den Verkehrskarten rot bis schwarz. Möchten Sie das vermeiden?
- Fahren Sie sonntags oder unter der Woche.
- Fahren Sie besonders früh los (denken Sie daran: um 4 Uhr aufstehen = kein Stau).
- Übernachten Sie auf halber Strecke – zum Beispiel in Burgund oder in der Auvergne.
- Vermeiden Sie beliebte Engpässe wie Lyon und Orange zwischen 10 und 16 Uhr.
Suchen Sie noch einen Zwischenstopp? Dann schauen Sie sich doch einmal das neueste Angebot an Ferienhäusern an. Manchmal gibt es genau auf halber Strecke eine Perle!
Der romantische Umweg oder der schnelle Sprint?
Möchten Sie so schnell wie möglich von Utrecht zu Ihrem Ferienhaus gelangen? Dann kommen Sie automatisch auf mautpflichtige Straßen. Wenn Sie jedoch Zeit haben, gibt es wunderschöne Alternativen. Denken Sie beispielsweise an die Route Napoléon (von Grenoble nach Grasse) oder die D-Straßen entlang von Lavendelfeldern und Weinbergen.
Vorausplanen ist das Motto. Nutzen Sie Google Maps oder Apps wie ViaMichelin, um Maut, Kraftstoff und Reisezeit zu schätzen. Und vergessen Sie nicht, Ihre Tankstopps clever zu planen. Das Tanken bei Intermarché oder Leclerc ist viel günstiger als an der Autobahn.
Sind Sie mit Kindern unterwegs? Dann gelten zusätzliche Regeln
- Regeln für den Rücksitz, versteht sich. Sorgen Sie für:
- Genügend Ablenkung: Hörbücher, Quizze, Offline-Filme
- Regelmäßige Pausen mit Platz zum Toben
- Etwas Leckeres, aber nicht zu viel Zucker
Und seien Sie realistisch. Kein Kind sitzt 12 Stunden lang still, ohne zu murren. Machen Sie also selbst etwas daraus. Vielleicht entdecken Sie ein nettes Dorf, an dem Sie normalerweise vorbeigefahren wären.
Bonus-Tipps für unterwegs
- Drucken Sie die Route und Ihre Reservierungsbestätigung aus, denn selbst im Jahr 2025 kann es vorkommen, dass Sie keinen Mobilfunkempfang haben.
- Laden Sie Google Maps für Südfrankreich offline herunter.
- Sorgen Sie für Bargeld (für Toiletten und kleine Dorfmärkte).
- Überprüfen Sie Ihr Auto auf Kühlflüssigkeit, Reifendruck und Öl, auch wenn Sie gerade erst in der Werkstatt waren.
- Und vor allem: Nehmen Sie sich Zeit. Denn die Reise ist der Urlaub. Oder zumindest der Anfang davon.
Ihr Ferienhaus steht schon bereit ... jetzt sind Sie dran
Vorbereitung macht den Unterschied. Eine vergessene Warnweste kann Sie schon Geld kosten, und ein falsch geplanter Reisetag kann Sie Stunden kosten. Also kümmern Sie sich schon jetzt darum. Haken Sie Ihre Checkliste ab, legen Sie Ihre Unterlagen bereit, tanken Sie rechtzeitig und wählen Sie die Route, die zu Ihrem Urlaubsgefühl passt.
Und wenn Sie das noch nicht getan haben: Sehen Sie sich hier unsere aktuellen Angebote für Ferienhäuser in Frankreich an. Vielleicht finden Sie noch ein Juwel, das genau zu Ihrer Route passt.
Gut vorbereitet = gut gestartet
Fahren Sie mit dem Auto nach Frankreich? Dann brauchen Sie sich wirklich keinen Stress zu machen. Sie müssen sich nur vorbereiten. Und das muss nicht kompliziert sein. Sie müssen nur wissen, was Sie mitnehmen müssen, wann Sie losfahren, wie Sie die Maut bezahlen und wo Sie unterwegs anhalten müssen. Dann müssen Sie nur noch losfahren. Fenster auf. Sonne im Gesicht. Und der Urlaub ist in Sicht.
